Fixkosten & Alltag
Private Finanzen – ohne Finanzsprech
Du brauchst keinen Finanzberater.
Du brauchst ein System.
Vier einfache Bausteine, zwei automatische Überweisungen und ein ETF, der weltweit investiert. Mehr brauchst du nicht.
- Simpel erklärt
- Keine heißen Tipps
- Werbelinks markiert
Der Trick: Die 20% verschwinden automatisch, bevor du sie ausgeben kannst.
Die 50–30–20-Regel
Gib jedem Euro einen Job.
Keine Vorschrift, sondern ein Startpunkt. Stell dein Monatsnetto ein und du siehst sofort eine einfache Aufteilung.
Die Zahlen bleiben nur in deinem Browser. Wir speichern nichts.
Freizeit & Wünsche
Sicherheit & Vorsorge
Notgroschen: 9.000 € · drei Nettomonatsgehälter
Muss
Wohnen, Lebensmittel, Versicherungen, Mobilität und alles, was jeden Monat wirklich fällig ist.
Darf
Restaurants, Reisen, Hobbys, Streaming – Geld, das dein Leben heute schön macht.
Später
Erst Sicherheit aufbauen, dann langfristig investieren. Am besten automatisch am Monatsanfang.
Wohnst du in einer teuren Stadt und brauchst mehr als 50%? Kein Drama. Kürze zuerst den „Darf“-Topf und starte mit einer festen Sparrate, die realistisch ist. Regelmäßigkeit schlägt Perfektion.
Dein simples System
Vier Töpfe. Das war’s.
Du brauchst keine Produktsammlung. Jeder Baustein bekommt genau eine Aufgabe – und darf langweilig sein. Öffne einen Topf, um Kriterien, Fallstricke und unsere kleine Auswahl zu sehen.
Unsere Empfehlung
Du suchst ein günstiges Girokonto?
Öffne jetzt dein kostengünstiges Girokonto bei Santander BestGiro. Oder lies zuerst, warum wir es empfehlen und welche Alternativen es gibt.
Einmal einrichten, jeden Monat erledigt
Zahl dich zuerst.
Lege beide Überweisungen auf den Tag nach deinem Gehaltseingang. Was danach auf dem Girokonto bleibt, darfst du ohne schlechtes Gewissen ausgeben.
Langfristig anlegen
Ein Welt-ETF.
Kein Börsenorakel.
Mit einem einzigen breit gestreuten Aktien-ETF kannst du an tausenden Unternehmen weltweit beteiligt sein. Du kaufst regelmäßig – in guten wie in schlechten Monaten – und lässt das Geld in Ruhe.
Worauf du achten solltest
- 01Breit gestreut
Achte auf einen wirklich weltweiten ETF, der Industrie- und Schwellenländer, viele Branchen und viele Unternehmen enthält.
- 02Niedrige Kosten
Prüfe laufende Kosten sowie die Gebühren deines Sparplans.
- 03Langer Anlagehorizont
Aktien können stark fallen. Investiere nur Geld, das du lange nicht brauchst – mindestens 15 Jahre.
- 04Automatisch & emotionslos
Sparplan einfach laufen lassen. Selten ins Depot schauen, Nachrichten und Prognosen ignorieren.
Das ist alles.
Warum keinen Finanzberater?
Das Grundsystem reicht.
Für die meisten Menschen reicht dieses System: Notgroschen auf Tagesgeld, ein breit gestreuter Welt-ETF und automatische Überweisungen. Mehr Produkte machen den Plan selten besser.
Beratung kostet Geld.
Du zahlst direkt per Honorar oder indirekt über Provisionen und Produktkosten. Hohe laufende Kosten schmälern deine Rendite – Jahr für Jahr.
Provision bleibt Provision.
Wer an Abschlüssen verdient, hat einen Interessenkonflikt – das gilt auch für diese Seite. Deshalb markieren wir Werbelinks, veröffentlichen unsere Kriterien und nennen ebenso deutlich, wann ein Produkt nicht passt.
Ausbaustufen
Mehr Struktur – nur wenn sie dir hilft.
Jeder weitere Vertrag braucht einen klaren Zweck. Sonst ist er nur ein weiterer Login, den du vergessen wirst.
Zweites Tagesgeld
Trenne den unangetasteten Notgroschen von Rücklagen für Urlaub, Auto, Umzug oder eine neue Waschmaschine.
Zweites Depot
So siehst du Kursschwankungen nicht bei jedem Blick aufs Girokonto – und bleibst eher gelassen.
Extra Sparkonto
Überweise dein Freizeitbudget monatlich auf ein zweites Girokonto. Ist es leer, ist für diesen Monat Schluss – ohne Tabellen.
Festgeld
Nur für Geld, das du in einem festen Zeitraum sicher nicht brauchst. Eine Festgeldtreppe kann die Fälligkeiten verteilen.
Deine nächsten 45 Minuten
Nicht weiter recherchieren. Einrichten.
- 10 min
Notgroschen-Ziel festlegen und ein Tagesgeldkonto bestimmen.
- 10 min
Dauerauftrag am Monatsanfang einrichten.
- 20 min
Günstiges Depot und breit gestreuten Welt-ETF prüfen.
- 5 min
ETF-Sparplan starten – und den nächsten Börsenhype ignorieren.
Der 2-Minuten-Finanz-Check
Noch nicht sicher, wo du anfangen sollst?
Kurz nachgefragt
Aber was ist mit …?
Ich habe noch keinen Notgroschen. Darf ich trotzdem investieren?
Baue zuerst deine Reserve auf. Ein sehr kleiner ETF-Sparplan kann parallel helfen, die Gewohnheit zu starten – aber der Notgroschen hat Vorrang. Ohne Reserve müsstest du im Notfall womöglich mit Verlust verkaufen.
Ist 20% Sparen Pflicht?
Nein. Die Quote ist eine Orientierung. Fang mit einem Betrag an, den du zuverlässig durchhältst, und erhöhe ihn bei Gehaltssprüngen. Ein automatischer kleiner Betrag ist besser als ein perfekter Plan, der nie startet.
Welchen ETF soll ich genau kaufen?
Diese Seite nennt bewusst kein einzelnes Produkt. Suche nach einem günstigen ETF auf einen sehr breiten Weltindex mit Industrie- und Schwellenländern. Vergleiche Kosten, Fondsgröße und Sparplan-Gebühren.
“Gut genug” schlägt hierbei “perfekt” – du musst nicht den einen besten ETF finden. Starte heute mit einem kleinen Betrag und einem breit gestreuten ETF. Zeit im Markt ist wichtiger als der perfekte Einstiegspunkt.
Brauche ich wirklich eine Kreditkarte?
Nicht zwingend. Für manche Reisen, Hotels oder Mietwagen ist sie praktisch. Wenn du eine nutzt, wähle eine günstige Karte und stelle immer vollständigen Ausgleich ein – keine teure Teilzahlung.
Was ist, wenn ich mir eine Immobilie kaufen möchte?
Plane die Immobilie als eigenes Ziel. Geld, das du in den nächsten 10 bis 15 Jahren für Eigenkapital und Kaufnebenkosten brauchst, gehört nicht in einen Aktien-ETF, sondern sicher auf Tages- oder Festgeld. Halte den Notgroschen getrennt. Deinen ETF-Sparplan kannst du parallel kleiner weiterlaufen lassen.
Wann brauche ich doch professionelle Hilfe?
Zum Beispiel bei komplexen Steuerfragen, Erbschaften, einer großen Abfindung, Selbstständigkeit oder wenn mehrere Versicherungs- und Vorsorgeverträge geprüft werden müssen. Achte dann auf unabhängige Honorarberatung statt auf Produktprovisionen.